Konficup 2010 in Elnhausen

Written by Andreas Ditze on September 2nd, 2010

Am 28. August 2010 stand für die Konfirmanden aus Oberrosphe, Unterrosphe, Göttingen und Mellnau der Konficup 2010 in Elnhausen auf dem Programm. Der Cup begann für unser Team Rosphetal-Mellnau mit einem Spiel gegen Sterzhausen – das Elend endete 15 Minuten später mit einer herben Schlappe. Jede Mannschaft hatte zwei Tore geschossen, am Ende stand es 4:0 gegen uns. Okay… zugegeben: der spätere Sieg gegen die Mädchenmannschaft aus Schönstadt mit ca. 12:0 gab unserer Mannschaft auch wieder etwas Auftrieb. Kurzum: Nach der Gruppenphase standen wir im Halbfinale.

Es folgte ein sehr spannendes und emotional geladenes Spiel gegen Niederweimar. Der Kampf auf dem Feld und das verbale Gerangel am Spielfeldrand standen sich in nichts nach. Doch alle Emotionen nutzen nichts, am Ende unterlagen wir leider gegen Niederweimar. Der Sieg im Cup blieb uns zwar verwehrt, aber andererseits eröffnete sich nun die Möglichkeit, im Spiel um Platz 3 gegen Sterzhausen eine Revange zu erhalten. Da die Leistungsträgerin (“Nummer 8″) im Team Sterzhausen leider leider nicht mehr antreten konnte und gleichzeitig Rosphetal-Mellnau auf Sieg gepolt war, kam’s wie’s kommen musste.

Konficup 2010 in Elnhausen:

  • Platz 1, Wehrshausen
  • Platz 2, Niederweimar
  • Platz 3, Rosphetal-Mellnau
  • Platz 4, Sterzhausen

Einen Videorückblick aus Sicht von Rosphetal-Mellnau gibt’s hier:
http://www.youtube.com/watch?v=x2cPmm_OHqQ

 

Neues von den Zeitkapseln

Written by Andreas Ditze on Mai 30th, 2010

Ein Jahr ist vergangen seit die Zeitkapseln in Mellnau vergraben wurden. Zeit für ein kleines Statusupdate:

Wer die Vorgeschichte zur Zeitkapsel-Gartenparty noch nicht kennt, findet hier die vorangegangenen Beiträge:
http://ditze.net/tag/zeitkapsel

 

Von hinten erschossen – Notwehr!

Written by Andreas Ditze on April 30th, 2010

Heute vor einem Jahr geschah der Fall des Tennessee Eisenberg. Dieser junge Mann wurde in Deutschland von zwei Polizisten in Notwehr erschossen. So jedenfalls behaupten es die Polizisten. Diese Variante der Wahrheit wird jedoch zunehmend unwahrscheinlicher.

Spiegel Online berichtet heute:

Aus einem Polizeivideo, auf dem der nachgestellte Einsatz aufgezeichnet ist, ergeben sich jedoch ganz andere Indizien. So wurden die ersten drei Schüsse von hinten auf Eisenberg abgegeben. In dem Filmabschnitt erklären ein Gutachter des Landeskriminalamts und ein Schussexperte übereinstimmend, dass der Student in diesem Moment nicht, wie Zeugen angaben, mit dem Messer vor einem in die Ecke gedrängten Kollegen stand, sondern offenbar die Treppe wieder hinaufgehen wollte.

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,692300,00.html

Der Fairness halber muss ich feststellen, dass eine Auswertung dieser Situation im nachhinein sicher sehr schwer ist. Die o.g. Sachverständigen könnten sich also auch irren oder die Fakten “falsch” interpretiert haben. Mag alles sein - aber gefühltermaßen scheint bei diesem Fall doch etwas mehr im Argen zu sein. “Wo Rauch ist ist auch Feuer” schrieb ich damals in meinem Blog und ein gutes Jahr später sehe ich den Rauch immer noch. Es stehen immer noch Anschuldigungen im Raum, die von der Staatsanwaltschaft nicht ausreichend entkräftet wurden.

Statement der Staatsanwaltschaft: Pressemitteilung vom 21.12.2009 zur Tötung von Tennessee Eisenberg am 30.04.2009 in Regensburg durch Polizeibeamte

Die bayerische Justiz wäre aus meiner Sicht gut beraten, diesen Fall noch einmal sauber aufzurollen. Es bleibt sonst der üble Beigeschmack, dass hier etwas Schlimmes heruntergespielt oder gar vertuscht werden soll.

 

Windows-Freigaben und Truecrypt

Written by Andreas Ditze on April 27th, 2010

Wenn Sie unter Windows das Verschlüsselungsprogramm Truecrypt nutzen kennen Sie vielleicht folgendes Problem: Sie geben ein Verzeichnis auf einem Truecrypt-Volumen frei und nach einem Reboot ist die Freigabe verschwunden. Von dem Problem sind aber nur die Freigaben auf nicht-System-Volumes betroffen. Zugegebenermaßen eine recht spezielle Situation… :-)

Die Erklärung: Die nicht-System-Volumes werden von Truecrypt beim Systemstart verzögert gemounted. Die Verzögerung führt dazu, dass das Volumen zum Zeitpunkt der Netzwerk-Freigabe nicht zur Verfügung steht – und somit die Freigabe auch nicht initiiert wird.

Die Lösung: Per Batch-Datei werden nach dem Systemstart die entsprechenden Dienste resettet. Damit das automatisch geschieht, wird der Aufgabenplaner unter Windows bemüht. Elegant, scheinbar einfach – aber mit Fallstricken. Das folgende HowTo zeigt, wie ich das Problem unter Windows7 x64 und Truecrypt 6.3 gelöst habe.

Schritt 1: Die richtige Batch-Datei

Unter Windows7 müssen die Dienste Computerbrowser und Lanmanserver restartet werden – und genau das macht folgendes Skript:

net stop computerbrowser
net stop lanmanserver
net start computerbrowser
net start lanmanserver
exit

Speichern Sie diese Datei auf Ihrem System-Volume unter “restart.bat” ab.

Tipp: Falls Sie zum testen die Datei manuell starten wollen, achten Sie darauf, dass Ihre Kommandoshell Administratorrechte zum Ausführen des Skripts braucht.

Schritt 2: Den Aufgabenplaner einrichten

Anklicken zum vergrößern

Der Aufgabenplaner muss so eingerichtet werden, dass er beim Start des Systems die Batch-Datei ausführt. Leichter gesagt als getan – denn der Aufgabenplaner kann Batch-Dateien nicht von Haus aus interpretieren. Der Trick besteht darin, mit dem Aufgabenplaner zunächst die CMD-Shell zu starten und als Argument die Skriptdatei zu übergeben.

Das per Aufgabenplaner zu startende Programm lautet:
c:\windows\system32\cmd.exe

Außerdem wird folgendes Argument übergeben: 
/c “c:\restart.bat”

Achten Sie darauf, dass der Aufgabenplaner das Skript “mit höchster Berechtigung” ausführt – denn auch hier gilt, dass ohne Admin-Rechte das Skript nicht ausgeführt werden kann.

Wer beide Schritte beherzigt, sollte das Problem seiner verschwundenen Netzwerk-Freigaben auf Truecrypt-Volumes erfolgreich gelöst haben.

 

Quo vadis Südafrika

Written by Andreas Ditze on April 25th, 2010

Kürzlich waren vier Menschen aus meiner Familie im Süden Afrikas, genau genommen in Namibia. Alle tourten durchs Land, machten ihre Erfahrungen mit der Kultur und kamen wohlbehalten nach Hause. Soweit sogut, die Geschichte könnte damit vorbei sein.

Besonders erwähnenswert ist jedoch, dass alle vier einstimmig von den Sorgen der “weißen Farmer” berichteten. Diese Menschen fürchten den Tag, an dem der Südafrikas Ex-Präsident und Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela den Löffel abgibt.

Dazu muss man wissen: In Südafrika, Namibia usw. ist die Bevölkerung immer noch recht stark in Stammesstrukturen aufgeteilt (allein Namibia: ca. 15 Stämme). Jeder Stamm hat natürlich seinen Häuptling… und natürlich mögen sich nicht alle Häuptlinge. Da sich die Stammesgrenzen nicht mit den Staatsgrenzen decken, führt Gewalt zwischen Stämmen leicht zu Gewalt zwischen den Staaten – soviel zum Hintergrund.

Woher nun also die Angst “der Weißen”? Ein Teil der Menschen dort unten glaubt offenbar, dass viele Stämme sich nur deshalb nicht untereinander bekämpfen, weil die Häuptlinge aus Respekt vor Nelson Mandela “die Füße still halten”. Sobald der alte Mann jedoch das zeitliche gesegnet haben wird, könnte sich das ändern.

So ganz unwahrscheinlich ist dies nicht, denn Fakt ist: Der ANC hat sich weit von Mandels Vision für Südafrika entfernt, der Mord an Eugene Terreblance ließ Rassenunruhen befürchten und nötigte Präsident Zuma einen Aufruf zur Nationalen Einheit ab und Julius Malema, einer der höchsten politischen Nachwuchskräfte Afrikas profiliert sich mit Beschimpfungen gegen BBC-Journalisten.  

Was bleibt? Es bleibt zu hoffen, dass sich die weißen Farmer geirrt haben und meine Familienleute nur auf Stereotypen hereingefallen sind – oder das zivilisatorische Errungenschaften wie die Fußball-WM 2010 ;-) einen Wandel im Süden Afrikas bewirken.

 

Neue Maps für CoH

Written by Andreas Ditze on April 25th, 2010

Seit ein paar Tagen verzeichnet meine Site ein ungewöhnlich hohes Besucheraufkommen. Kein Wunder: thenewterror.com/coh ist down, der Nachschub an neuen Maps ist knapp. Offenbar gibt es kaum noch Sites, auf denen man gescheite Custommaps für CoH downloaden kann.

Sei’s drum: hier geht es jedenfalls noch – und aus aktuellem Anlass habe ich auch wieder ein paar neue Maps hinzugefügt.

4 Spieler: The Ruhr Pocket
6 Spieler: Ala Wai Canal, Vire River City, Vire River Large V2
8 Spieler: Vire River Extended

Zum Download der neuen und alten Custommaps geht’s hier lang:
http://ditze.net/company-of-heroes-neue-maps-updates-und-patches/

 

Best of Star Trek Singing

Written by Andreas Ditze on März 14th, 2010

Star Trek ist ein Universium voller Geschichten über Phaserlaser, Wurmlochwesen und Klingonenkrieger. Die musikalische Seite der zahlreichen Serien und Spielfilme bleibt dagegen oft verkannt – doch damit ist nun Schluß. Hier ist sie also…

Die Top 10 der Star Trek Gesangseinlagen:

 
Platz 1 geht an den Doktor der Voyager mit seiner Vorführung von La Donna É Mobile. Insbesondere die gelungene Improvisation ab der 2. Minute überragt alle anderen Beiträge bei weitem. Zitat: “Paris please find a way… to load a Hypospray”. Da capo!

Die Top Ten der besten Gesangsstücke in Star Trek:
http://ditze.net/best-of-star-trek-singing/

 

Wer den Pfennig nicht ehrt…

Written by Andreas Ditze on Januar 17th, 2010

Kürzlich schickte mich meine Frau einkaufen: u.a. standen blauer Buko, Vollkorntoast und Wattestäbchen auf der Liste. Gesagt getan – alles war schnell beisammen und schon kam ich am Regal mit den Wattestäbchen vorbei. Überrascht nahm ich zur Kenntnis, dass es normale “Vollpreispackungen” und Nachfülltüten dieser weissen Ohrenreiniger gab.

20100116-rewe_wattestaebchen

Nachfülltüten! Das schien mir plausibel – die leere Stäbchen-Plastikkiste hatten wir sicher noch und “nachfüllen” klingt ja irgendwie auch umweltfreundlich. Gesagt getan, schwups in den Einkaufskorb und ab zur Kasse. Aber halt! Der Preis der Nachfüllpackung wirkte irgendwie nicht rund… zumindest nicht im Vergleich zum Vollpreisprodukt.

Auszubildende und Praktikanten aus meiner Arbeitsstätte wissen, dass ich junge Menschen gerne mit dieser Art Dreisatz quäle. Da lag es natürlich für mich nahe, mal genau hinzuschauen, wie mein örtlicher Rewe-Markt seine Wattestäbchenpreise kalkuliert. Lebensnahe Rechenbeispiele fördern schließlich das tiefere Zahlenverständnis.

160 Stäbchen im Nachfüllpack kosten 0,49€
200 Stäbchen im Vollpreispack kosten 0,59€

Der heimische Taschenrechner bestätigte, was der Kopf auch schon vermutete. Der Nachfüllpack ist fast zwei Cent teurer als das Vollpreisprodukt. Die Logik gebietet, dass der Nachfüllpack eigentlich billiger sein müsste, oder?

Ob diese Preisauszeichnung ein Irrtum ist oder Methode hat, wird mir Rewe vielleicht bald selbst erklären - eine Nachfrage per Mail habe ich mir nicht nehmen lassen. Jaja… mitunter kann auch ich kleinkariert sein.

Die Antwort von Rewe

Sehr geehrter Herr Ditze,
vielen Dank für Ihre E-Mail und das Interesse, welches Sie unseren Produkten entgegenbringen.

Gerne geben wir Ihnen die gewünschte Auskunft bezüglich des von Ihnen zitierten Verkaufspreises für Wattestäbchen:

Bei der Berechnung der Verkaufspreise handelt es sich um einen recht komplexen Vorgang, der sehr sorgfältig durchgeführt werden muss. Viele Komponenten haben hier Einfluss (verpackungstechnische Belange, Logistik, Produktionstechnik und -kosten, usw.) Kommt die Nachfüllpackung z. B. aus einer anderen Produktionsstätte, so kann es sein, dass sich ein anderes Kostengefüge ergibt.

Deshalb wird bei der Preisfestlegung bis zur 3. Nachkommastelle gerechnet. Bei Berechnung mit der 3. Nachkommastelle unter Aufrundung der 4. Nachkommastelle liegt der Preis bezogen auf ein Wattestäbchen bei beiden Verpackungsvarianten auf gleicher Höhe, nämlich 0,003 €. (0,49 € : 160 = 0,003; 0,59 : 200 = 0,0029 = 0,003).

Wir hoffen, dass wir mit dieser Information zur Klärung beitragen konnten und freuen uns, wenn Sie unserem Unternehmen auch in Zukunft die Treue halten.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Kundenservice – REWE-ZENTRAL AG

Mein Fazit

Positiv: Rewe hat innerhalb kürzester Zeit auf meine Anfrage reagiert. Auf mein Anliegen wurde professionell eingegangen, von Textbausteinen und Musterantworten ist nichts zu erahnen. Lob!
In der Sache bleibt jedoch ein Fragezeichen zurück. Zwar weiß ich nun um die Hintergründe der Preiskalkulation, unterm Strich ist der Nachfüllpacken aber immer noch verhältnismäßig zu teuer. Sei’s drum – die gute Öffentlichkeitsarbeit macht das wieder wett… und letztlich kann ja jeder für sich selbst entscheiden, welchen Packung er kaufen möchte ;-)

 

Krebs statt Hummer

Written by Andreas Ditze on Januar 8th, 2010

am_rande_smallWelch’ seltsame Wege das Leben so geht. Kürzlich berichtete ich von meinem Freund Peter mit seinem Hummer, heute schreibe ich von einer guten Freundin mit Krebs.

Ich, sterblich? Niemals!

Krebs! Kaum zu glauben, aber als Mensch in den 30′igern habe ich dieses Thema für mich und mein Umfeld nicht auf dem Schirm gehabt. Als Ehemann, Vater und Unternehmer hat man schließlich auch so genug zu tun… umso härter dann der Schock ob der harten Realität.

Bewundernswert: Madame behielt bisher die Nerven und schrieb sogar noch… denkt ein bisschen an mich, aber noch mehr an euch. was ich jetzt schon gelernt habe: genießt alles, schätzt alles, und keine sorge, ALLES WIRD GUT, die chancen meine krebsart zu besiegen stehen gar nicht so schlecht.”

Krebs ist unfair!

Jeder kennt diese Statistiken, wonach man gutes und gesundes Leben in Müslipackungen, Fruchtsäfte und Sport “umrechnen” kann. Sicher stimmt das auch irgendwie, nur eben nicht in diesem Fall. Meine Patientin hat kein Gramm Übergewicht, kennt Rauchen nur aus der Fernsehwerbung, trinkt mehr grünen Tee als ich Schnitzel esse und hält sich sogar körperlich fitt. Würde man bei ihr nach Leichen im Keller suchen, fiele mir dazu nur ein, dass sie vor 15 Jahren nachts nach einer Diskofete mal über eine rote Ampel fahren wollte. Es wundert mich kaum, dass sie hierzu nun klare Worte fand: “Mein rat: rauche, trinke, iss fleisch. Und mit trinken meine ich keinen grünen tee…”

Was bleibt?

In den nächsten Wochen steht die – offenbar normale – Ochsentour durch die Medizintechnik an. Chemo, Bestrahlung, Hoffen & Beten. Und dann? Ein solches Erlebnis drückt man nicht so bald weg, weder als Betroffener noch als besorgter Mensch im Umfeld. Es bleiben Fragen: Was ist wirklich wichtig? Was wäre, wenn ich morgen nicht mehr wäre? Warum am Leben hängen statt es einfach nur zu genießen? Warum machen wir uns das Leben oft selbst schwer? usw.

Ich werde in der nächsten Zeit “da” sein, werde Anteil nehmen, darüber nachdenken und vielleicht auch dazu bloggen. Und wem etwas zum Thema einfällt, der darf es mir auch gerne schreiben.

 

Den Staat vom Leib halten

Written by Andreas Ditze on Dezember 16th, 2009

gerhart-baumUm 20.15 Uhr lief heute in der Tagesschau ein Bericht über die Klage von ca. 34.000 Bundesbürgern gegen die Vorratsdatenspeicherung. In dem Beitrag kam auch ein gewisser Gerhart Baum zur Sprache, der in wenigen Worten zusammenfasste, was ich so kaum für möglich gehalten hätte.

Zur besten Sendezeit sagte er wörtlich: [Die Vorratsdatenspeicherung] “ist ein schwerer Grundrechtseingriff in unsere Privatheit. Wir haben keinerlei Anlass gegeben das der Staat unsere Daten sammelt. Wir müssen in diesem Land in der Lage sein, uns den Staat vom Leib zu halten, wenn wir uns ordnungsgemäß verhalten.

Jawohl, recht hat der Mann! Anstatt den Staat für alles und jedes persönliche Ungemach verantwortlich zu machen, sollte unser Anspruch genau in die andere Richtung gehen. Jeder Mensch möge sich so entfalten wie es ihm deucht – und nur wo es unbedingt geboten ist, sollte der Staat eingreifen. Unser Land braucht mehr Gerhart Baums, gerne auch noch stärker in der Öffentlichkeit. Wenn schon nicht im Fernsehen, dann wenigstens hier im Blog.

An dieser Stelle noch einen schönen Gruß an Stepro von Wikipedia.de. Stepro hat es geschafft, den o.g. Quote innerhalb von 2 Minuten zu löschen mit der Bemerkung “keine ausreichende Quellenangabe, nix tagesaktuelles einfügen”. Na, dann warten wir doch einfach noch ein paar Jahre ab, bis das Zitat gut abgehangen ist. Oder sollte ich stattdessen besser sagen: “wir müssen in diesem Wikipedia in der Lage sein, uns die Admins vom Hals zu halten, wenn wir ordnungsgemäß posten?” ;-)