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Fotos vom Lückenschluss zwischen Gießen und Marburg

Sonntag, September 25th, 2011

Nach mehreren Jahrzehnten der Planung ging es im April 2009 endlich los: die Bundesstraße 3 sollte aus Richtung Gießen kommend endlich an die Stadtautobahn von Marburg angeschlossen werden. Konkret ging es um die rund 4,6 km lange “Ausbaulücke” zwischen Weimar-Niederweimar und Weimar/Roth, die es zu schließen galt.

Die für Marburg und die Region wichtige Baumaßnahme habe ich sporadisch mit der Kamera begleitet. Die Bilderserie beginnt im Juni 2009 und endet im Mai 2011.

Ein Hummer zum Frühstück

Dienstag, September 22nd, 2009

Anlässlich seines 50. Geburtstags bekam mein Freund Peter kürzlich eine Fahrt im Hummer geschenkt. Gesagt, getan: Zusammen mit Tochter Nadja ging es bei wahrlichem Kaiserwetter durch den Vogelsberg. Hier sein Bericht.

Es war der Hummer

Wir waren insgesamt 4 Stunden unterwegs und unser Weg führte uns über allerlei wunderschöne Landsträßchen – die meisten wirken vom Hummer aus betrachtet, mit seinen stattlichen 2,1 m Breite doch recht schmal. Andererseits respektiert in aller Regel der entgegenkommende Verkehr die dem Gefährt offenbar innewohnende Autorität, so dass es einfach nicht zur Fragestellung kam, wer denn nun als erster durch eine enge Gasse fahren würde.

Zahlen, Daten, Fakten

Kaum am Parkplatz der Teufelshöhle angekommen boten uns zwei Familien ihre Pkw’s unaufgefordert sofort zum Tausch an. Das hätten die wahrscheinlich an einer Trankstelle nicht getan. Denn immerhin verfügte unser in Fachkreisen als H2 bekanntes Modell über ein relatives Eigengewicht von ca. 3,5 Tonnen welches von ausreichenden 400 PS angetrieben wird. Diese beschleunigen das Gefährt erstaunlich zügig auf 150 km/h. Doch das war nur ein kurzer Test auf der Autobahn. Tatsächlich animiert das mit einem Finger fahrbare Automatikgefährt mit allem erdenklichen Luxus, samt berauschender Boseanlage eher zu einem genüsslichem Fahrstil. Hätte man einen H2 schon zu Kaiserzeiten gehabt, hätte der garantiert der jubelnden Menge langsam vorbeifahrend daraus stilvoll zugehuldet.

Peter mit Hummer

Hummern in Steinau

So ähnlich kamen wir uns vor, als wir in aller Ruhe aber dennoch bestimmt in die Altstadt von Steinau einrollten und den wahrscheinlich extra dort für uns bereit gestellten Parkplatz direkt vor der Schlosskirche bezogen. Wenn neidische Blicke Schweißausbrüche verursachen, dann ist uns klar, warum wir, kaum der perfekt klimatisierten Karosse entstiegen, heftig ins Schwitzen gerieten. Nach kurzer Besichtigung des Schlosses Steinau, welches zwar durchaus schön war aber eben nicht gegen einen quitsch gelben H2 anstinken konnte, haben wir noch kurz ein Eis gegessen und sind dann unter den abermals schweißtreibenden Blicken der örtlichen Bevölkerung mit unserem Humvee davon gerollt.

Endstation Tankstelle

Lediglich der schon oben angedeutete Pflichtbesuch an der Tanke, kurz vor der Abgabe unseres Kleinen wäre noch verbesserungsbedürftig gewesen. Aber was soll man machen? Unter 25 Liter lässt sich so ein Prachtstückchen einfach nicht für einen so wundervollen Ausflug animieren.

Nochmals herzlichen Dank für das wunderschöne Geschenk. Ich werde mich bemühen recht bald wieder Geburtstag zu haben

Liebe Grüße
Peter & Nadja

Spaß mit Poolfahrzeugen

Donnerstag, Mai 28th, 2009

Vor ein paar Tagen durfte ich mich damit auseinandersetzen, nach welchen Regeln in einer Firma mit einem Poolfahrzeug (=ein Auto für alle) umgegangen werden sollte. Eine wenig spektakuläre Aufgabe, sollte man meinen…

Bei meiner Suche nach Leuten, die das Problem schon gelöst haben, stieß ich auf die Firma Frosta. Frosta macht Tiefkühlessen, verfügt offenbar über viele Poolfahrzeuge und über sehr viel Erfahrung im Umgang mit diesen Autos. All diese Erfahrungen trug kürzlich Ralf Finck, ein Verpackungsentwickler bei Frosta, im Frostablog zusammen – auf den ich an dieser Stelle gerne hinweise:

http://www.frostablog.de/blog/internes/wenn-einer-eine-reise

Preview: [...] Die Spannung steigt, wenn man sich am Empfang Schlüssel und Papiere für das Poolfahrzeug abholt. Es ist ein wahnsinniger Nervenkitzel, und die Anspannung ist kaum zu überbieten, wenn man das erste mal den Motor startet, und mit freudiger Erwartung auf das Multifunktionsdisplay starrt, welches der vielen Lämpchen denn heute aufflackert. Und da gibt es einige: [...]“

“Bis zum nächsten TÜV hält das noch…”

Montag, Mai 4th, 2009

auspuffLetzten Mittwoch war es mal wieder soweit… raus aus dem Alltagstrott, stattdessen endlich mal ‘was Neues. Zum Beispiel ein Spaziergang am Rande der Bundesstraße.

Der Reihe nach: Wir haben einen nicht-mehr-ganz-taufrischen Fiat Marea ELX. Das Auto dient zwar eigentlich “nur” noch als Einkaufstasche für meine liebe Frau, aber ab und an müssen auch solche Autos gewartet werden. Gesagt, getan, der Werkstattmeister wurde instruiert mit den Worten “mache das ‘was nötig ist”. Nach ein paar Tagen kam dann die Rückmeldung: “Die Bremsen sind neu”, “ein paar Kleinigkeiten sind gefixt”, … achja … “aber am klapprigen Auspuff haben wir nichts gemacht. Der hält ja noch bis zum nächsten TÜV im September.”

Wahrscheinlich hätte der Auspuff auch noch bis zum nächsten September gehalten, sofern das Auto nicht (von mir?) gefahren worden wäre. Sei’s drum, letzten Mittwoch ergab es sich nunmal, dass ich mit dem Fiat zur Arbeit fahren durfte (im anderen Auto waren noch sämtliche Kinderutensilien deponiert, die frau noch am selben Tag benötigte). Lange Rede, kurzer Sinn: Auf dem Weg zur Arbeit tut’s einen Schlag und hinter mir fangen die Menschen mit unübersehbaren Lichthupen an. Ein deutliches Zeichen für: Der Tag und die Terminplanung ist im Eimer.

Zum Glück meinte es das Schicksal gut mit mir: Problemlos kam ich auf den Standstreifen und konnte den ADAC rufen, der auch kurz darauf kam. Sogar Warndreieck und Rettungsweste waren dort, wo sie sein sollten, eigentlich alles perfekt. Lediglich der gute Mann vom ADAC ließ mich dann nochmal stutzig werden. Anstelle eines Abschleppers kam “nur” ein Monteur, der mir den Auspuff kurzerhand entfernte und mich mit den Worten entließ: “Damit können Sie noch bis nach Hause fahren. Das geht schon, ihr Tank ist ja immer noch von einem Blech geschützt.”

Die unbedachte(?) Wortwahl des Mechanikers ließ mich aufhorchen, denn ich verstand ihn so: “Ja Herr Ditze, Sie können jetzt natürlich unbesorgt nach Hause fahren. Ihr 60-Liter-mit-hochexplosiven-Superbleifrei-gefüllter-Tank wird ja immerhin von 5mm italienischem Qualitätsblech gesichert”. Obwohl ich nicht erwartete, dass mein Auto und ich in einem spektakulärem Feuerball explodieren würden, fuhr ich auf der Rückfahrt doch noch etwas defensiver. Bei der Rückfahrt wäre der Auspuff sicher nicht abgefallen…

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