Jugendarbeit in Mellnau 2010

In Zeiten knapper öffentlicher Kassen, Kürzungen und Umstrukturierungen ist das Thema Jugendarbeit ein heißes Eisen.  Öffentliche Jugendförderung findet primär in den Städten statt, auf den Dörfern kommt sie jedoch nicht oder nur im geringen Umfang an. Jugendarbeit bleibt auf dem Dorf ein Thema für die Vereine und die Kirche. Dies gilt auch für Mellnau und die Kirchengemeinde Rosphetal-Mellnau.

Im Q4/2009 fanden sich ein paar Mellnauer, die ehrenamtlich Jugendarbeit im Rahmen der Kirche anbieten wollten.  Das Konzept: Durch gelegentliche Events sollten die Kinder und Jugendlichen über alle Vereine hinweg zusammengeführt werden. Dabei wollten wir auch diejenigen integrieren, die nicht die Angebote der Vereine nutzen. Diesen Plan haben wir ein Jahr lang umgesetzt – und hier nun meine persönliche Rückschau auf das Jahr 2010.

Die grööößte Pizza Mellnaus

Gruppenbild vom PizzabackenPizzabacken mit Kids&Teens am 2.1.2010.

Am 2. Januar um 16.00 Uhr war es soweit, 11 junge und 4 ältere Mellnauer trafen sich am DGH und wollten Backen. Der Plan war einfach: Zwei riesige Pizzableche sollten im Bürgerhaus belegt und danach im Backhaus gebacken werden. Anschließend sollten die Bleche wieder zurück ins Bürgerhaus gebracht werden, wo wir sie in Ruhe verspeisen wollten.

Fotos & Bericht: http://jalbum.net/browse/user/album/903159/

1. Mellnauer Teenie Biwak

Waldwanderung mit anschließendem Lagerfeuer am 29.5.2010.

Am 29. Mai um 15 Uhr ging es los: 12 Kids und 3 Bollerwagen eilten dem Wald entgegen, begleitet von Katrin Schwarz, Kirsten Becker und Andreas Ditze. Vom Start weg überraschten uns die Jugendlichen: Die einen wollten in Flip-Flops durch den Wald, die anderen kamen in kompletter Wandermontur. Einer hatte sogar so viel Energie, dass er die Wandergruppe für ein paar Minuten verlies „um mal eben nach seiner Scheune zu gucken“, die ein paar hundert Meter vom Weg entfernt lag.

Fotos: http://jalbum.net/browse/user/album/903144/
Bericht: https://ditze.net/themen/20100626-20100626-Rueckblick1MTB.pdf

„Konficup 2010 in Elnhausen“

Aufbau, Training und Begleitung der Konfirmanden Rosphetal-Mellnau zum Konficup am 28.7.2010.

Am 28. August 2010 stand für die Konfirmanden aus Oberrosphe, Unterrosphe, Göttingen und Mellnau der Konficup 2010 in Elnhausen auf dem Programm. Der Cup begann für unser Team Rosphetal-Mellnau mit einem Spiel gegen Sterzhausen – das Elend endete 15 Minuten später mit einer herben Schlappe. Jede Mannschaft hatte zwei Tore geschossen, am Ende stand es 4:0 gegen uns.

Fotos: http://jalbum.net/browse/user/album/906446/
Bericht: http://www.mellnau.de/data/mk/2010/Kuckuck_2010_04.pdf (Seite 9)

„Draußentag der Konfirmanden“

Begleitung der Konfirmanden Rosphetal-Mellnau bei der Erkundung des Burgwalds am 2.10.2010.

Morgens um 9:00 Uhr trafen wir uns in Oberrosphe und wanderten noch in strömendem Regen  in den Wald. Dort gab es in einer schönen Hütte im Dickicht des Waldes erst einmal ein umfangreiches Frühstück, das zusammengestellt war aus den Sachen, die wir selber mitgebracht hatten. Zum späteren „Waldgrillen“ machten wir  ein Lagerfeuer. Dann gingen wir mit dem Förster in den Wald.

Fotos: http://jalbum.net/browse/user/album/906533/
Bericht: https://ditze.net/2010/09/konficup-2010-in-elnhausen/

Fazit nach einem Jahr Kinder- und Jugendarbeit

  • es gab vier Veranstaltungen im ersten Jahr
  • an allen Veranstaltungen nahmen stets zwischen 10 und 20 Kinder und Jugendliche teil
  • der Kreis der ehrenamtlichen Helfer ist größer geworden
  • die Verknüpfung zur Kirche funktioniert und ergänzt sich gut
  • alle Veranstaltungen kosten Geld (primär Essen+Getränke)

Ehrenamtliche Helfer für die Kinder- und Jugendarbeit in Mellnau

  • Kirsten Becker
  • Nadine Balzer
  • Andreas Ditze
  • Simone Nitschke
  • Michael Lins
  • Pfr. Wilma Ruppert-Golin

Ausblick für 2011

Wir, die ehrenamtlichen Helfer, wollen auch in 2011 im Rahmen der Kirche vier Veranstaltungen für die Kinder und Jugendlichen in Mellnau anbieten. Wir verstehen unsere Arbeit als Ergänzung zu den Ortsvereinen. Wir wollen den Gemeinsinn der Jugend wecken und dadurch langfristig unserer Dorfgemeinschaft etwas Gutes tun. Mit dieser Mission starten wir durch ins neue Jahr.


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